Von Hexen und Zauberinnen in den frühneuzeitlichen Grünberger Hexenverhörprotokollen (1663–1665)

  1. Jarochna Dąbrowska-Burkhardt

Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit der lexikalischen Ebene der Hexenverhörprotokolle aus dem 17. Jahrhundert, die aus Grünberg in Niederschlesien, dem heutigen Zielona Góra (Polen) stammen. Der Untersuchungsschwerpunkt liegt auf den miteinander konkurrierenden Wortbildungen auf hex- und zauber-, die im analysierten Schriftstück parallel auftreten und deren Verwendung sich oft sogar überlappt. Es handelt sich dabei sowohl um Bezeichnungen des beschriebenen Schadenzaubers als auch um die Benennung von Personen, die eines solchen Delikts bezichtigt werden. Die Analyse zeigt an konkreten Beispielen auf, bei welchen Bildungen das Stammmorphem hex- und in welchen das Stammmorphem zauber- dominieren.


About witches and sorceresses in the early modernwitchcraft trial records from Grünberg in Lower Silesia (1663–1665)


This paper is a systematic linguistic analysis at the lexical level of 17th century witch trial protocols from Grünberg in Lower Silesia, today Zielona Góra in Poland. The focus of this investigation is the analysis of word formations with the word stems hex- and zauber-. Both formations occur in parallel and their usage frequently even overlaps. The aim of this paper is both the analysis of the denominations of wizardry crime as well as the designations of people who were accused of such crimes. The analysis presents in which word formations and contexts the word stems hex- and zauber- dominate.

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Germanica Wratislaviensia

142, 2017

Strony od 155 do 168

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